
MAHA/Innovationen/ActiveBrake Pro
Bremsprüftechnik
Applied Brake Test für elektronische Feststellbremsen
Feststellbremse prüfen — am stehenden Fahrzeug, mit Messwert. ActiveBrake Pro prüft dort, wo klassische Rollenbremsprüfstände an ihre Grenze kommen: bei elektronischer Feststellbremse und permanentem Allradantrieb.
In EntwicklungEine Feststellbremse ist fürs stehende Fahrzeug gebaut, nicht für drehende Räder. Viele elektronische Feststellbremsen (EPB) lösen bei Rotation automatisch, um das Fahrzeug zu schützen: Es bleibt kein Messwert, oder das Fahrzeug bewegt sich aus den Rollen. Beim permanenten Allradantrieb verhindert zusätzlich die Achskopplung eine saubere Einzelachsmessung.
Das Fahrzeug steht auf den Rollen, die Feststellbremse ist angelegt. Der Prüfstand steigert das Drehmoment progressiv gegen die gebremsten Räder; die Steuerung erkennt den Punkt maximaler Haltekraft automatisch — kein Auswurf, keine EPB-Schutzauslösung.
Applied Brake Test nach britischem DVSA-Standard (MOT Special Notice 03-24), dem aktuell strengsten Prüfmaßstab für Feststellbremsen — protokolliert nach nationalen PTI-Vorgaben.
Die Bremseffizienz in Prozent wird direkt aus Bremskraft und Achslast berechnet — ohne manuelle Umrechnung und revisionssicher exportierbar. Ob EPB, mechanische Feststellbremse oder permanenter Allrad: Das Ergebnis bleibt valide.
Der Prüfstand basiert auf der Rollenbremsprüfstand-Technik, die MAHA seit Jahrzehnten baut, erweitert um das Verfahren für elektronische Feststellbremsen und permanenten Allradantrieb. Eingebunden in die etablierte MAHA-Bedien- und Protokollumgebung: gleiche Oberfläche, gleicher Workflow.
Die gezeigten Innovationen befinden sich in unterschiedlichen Entwicklungsstadien. Sie sind nicht kurzfristig verfügbar und werden nicht zwangsläufig in der auf der Messe gezeigten Ausführung umgesetzt.
Produktmanagement und Vertrieb geben Auskunft zu Verfügbarkeit, Konfiguration und Einsatzvoraussetzungen.