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Fahrzeugprüftechnik

MAST 2.0

Funktionsprüfstand für Fahrerassistenzsysteme

MAST 2.0 prüft ADAS-Funktionen im realistischen Fahrverhalten — ohne Teststrecke und ohne millionenschwere Prüfanlage. Der Anspruch: ADAS-Prüfung gehört nicht nur ins Labor, sondern in eine normale Prüfumgebung.

Das Problem

Fahrerassistenzsysteme greifen heute sicherheitsrelevant ins Fahrverhalten ein. Geprüft werden sie im Regelfall über Diagnoseabfragen — ob die Funktion im Zusammenspiel von Sensorik, Steuergerät und Aktorik tatsächlich wirkt, bleibt offen. Eine echte Funktionsprüfung setzte bisher eine Teststrecke oder eine Prüfanlage im Millionenbereich voraus.

Der Ansatz

MAST 2.0 bildet die Fahrzeugumgebung nach, sodass das Fahrzeug arbeitet, als führe es auf der Straße. Eine stufenlos geregelte Schwungmasse simuliert das Fahrzeuggewicht. Eine patentierte Lenkkompensation sorgt dafür, dass das Fahrzeug auch bei Lenkbewegungen kontrolliert auf dem Prüfstand bleibt.

Prüfbare Funktionen

Notbremsassistent, Spurhalteassistent und Adaptive Cruise Control lassen sich damit deutlich näher am realen Fahrverhalten prüfen als über reine Diagnoseabfragen. Für Prüfstellen, Werkstätten und Flottenbetreiber entsteht ein reproduzierbarer und wirtschaftlicher Weg, ADAS-Systeme zu testen.

Konstruktive Merkmale

Zu den zentralen mechanischen Merkmalen gehören die patentierte Lenkkompensation, die Verstellung des Radstands, der Riemenantrieb und die Simulatoren am Positionierungssystem.

Merkmale und Prüfumfang

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