
MAST 2.0 bringt die Teststrecke in den Prüfstand: ADAS-Funktionen werden vollständig, nachvollziehbar und reproduzierbar geprüft — ohne Teststrecke, ohne Fahrzeugfixierung.
In Entwicklung · Pilotkundenphase läuftADAS-Funktionen wie Notbremsassistent, Spurhalteassistent und adaptive Geschwindigkeitsregelung können aktuell nur auf Basis der verbauten Kamera- und Radarsensoren kalibriert werden. Das vollständige System bildet die Kalibrierung aber nicht ab: Eine belastbare Funktionsprüfung fehlt.
Teststrecken mit physischen Targets oder hochkomplexe Bandende-Prüfstände rechnen sich weder im PTI-Alltag noch in der Werkstatt.
Auf EU-Ebene wird die Funktionsprüfung von ADAS-Systemen diskutiert; der Richtlinienentwurf ist in der Entstehung.
Schwungmasse, Lenkrollen und Sensor-Stimulation greifen ineinander und bilden Fahrzustände realitätsnah ab. Eine stufenlos geregelte Schwungmasse simuliert das Fahrzeuggewicht. Die Over-the-Air-Simulation stimuliert Radar- und Kamerasignale in Echtzeit. Die patentierte Lenkkompensation zentriert das Fahrzeug durch aktive Steuerung im vorderen Rollensatz — ohne Spanngurte, ohne Klemmen.
Notbremsassistent, Spurhalteassistent und adaptive Geschwindigkeitsregelung: komplett geprüft in unter 180 Sekunden — messbar, reproduzierbar und optimiert für die Integration in den HU-Prozess. Geprüft wird die vollständige Funktionskette, orientiert an den geltenden europäischen Richtlinien zur Typgenehmigung.
Prüfbarkeit: ADAS-Systeme werden vollumfänglich, nachvollziehbar und reproduzierbar geprüft.
Sicherheit: Fahrzeug und Prüfingenieur bleiben geschützt — Gefährdungen durch echte Teststrecken entfallen.
Kosten: Die schnelle ADAS-Funktionsprüfung senkt Investitionskosten und Risiko zugleich.
Variabel einstellbarer Achsabstand, Auslegung für unterschiedliche Gewichtsklassen und Riemenantrieb. Geprüft und kalibriert werden Pkw, People-Mover und Transporter auf demselben Prüfstand.
Die gezeigten Innovationen befinden sich in unterschiedlichen Entwicklungsstadien. Sie sind nicht kurzfristig verfügbar und werden nicht zwangsläufig in der auf der Messe gezeigten Ausführung umgesetzt.
Produktmanagement und Vertrieb geben Auskunft zu Verfügbarkeit, Konfiguration und Einsatzvoraussetzungen.