
MAHA/Innovationen/MAIA
Fahrzeugprüftechnik
Autonomer Inspektions-Assistent für Werkstatt und Prüfstelle
MAIA fährt selbstständig um das Fahrzeug, erfasst es mit wechselbaren Sensorköpfen und dokumentiert das Ergebnis automatisch. MAIA ist ein Werkzeug, kein Ersatz für den Menschen: Sie übernimmt Routine-Inspektionen und schafft Freiraum für qualifizierte Techniker.
Feldtest

In einer einzigen Fahrzeugumrundung sammelt MAIA alles Wichtige: Karosserie-Scan mit KI-Schadensdetektion, Reifeninspektion einschließlich Reifenband und DOT-Code sowie automatisierte Prüfdokumentation. Scheinwerfermessung, Achsvermessung und Radar-Target-Scan sind als weitere Module geplant.
Weil MAIA sich selbst am Fahrzeug positioniert, sind die Messergebnisse wiederholgenau – unabhängig davon, wer sie bedient.
Personal: MAIA übernimmt Routine-Inspektionen und entlastet qualifizierte Techniker.
Durchsatz: Die Inspektionskapazität wird von der Technikerverfügbarkeit entkoppelt. Routineprüfungen laufen, wann immer der Betrieb sie braucht.
Qualität: MAIA standardisiert die Sicht-Inspektion. Jedes Ergebnis fällt gleichbleibend genau aus.
Kratzer, Dellen, Lackschäden: Die KI klassifiziert sie automatisch. So entstehen Kostenvoranschläge zügig, und die Dokumentation bleibt lückenlos. Schon heute sichert MAIA so den Gefahrenübergang in der Dialogannahme und macht Zusatzgeschäft – Reifen, Smart Repair und mehr – direkt im Prozess sichtbar.
Kein Bodeneinbau, keine Markierungen, keine Hallenumrüstung. MAIA kartiert die Werkstatt und wechselt selbstständig zwischen den Arbeitsplätzen.
Für die Prüfungen am stehenden Fahrzeug braucht MAIA keine Hebebühne. Eine Hebebühne der DUO-Baureihe wird ausschließlich dann gebraucht, wenn auch der Unterboden gescannt werden soll: dann unterfährt MAIA das angehobene Fahrzeug. Für die E-Mobilität ist dabei ein Punkt besonders relevant — die Erkennung von Batteriebeschädigungen am Fahrzeugboden, eine Prüfung, die visuell schwer reproduzierbar ist.
Das Positionierungs-Modul bringt den Sensorkopf an fast jedes Bauteil. Ein Kopf pro Messaufgabe – Karosserie, Scheinwerfer, Achse oder Reifen –, gewechselt wird immer der komplette Sensorkopf. 2D- und 3D-Kameras, Radar, Spaltkameras, Laser- und Wärmebildsensorik ermöglichen eine breite Datenerfassung. Köpfe für die ADAS-Kalibrierung mit Radar-Targets kommen dazu. Patentierte Kerntechnologien sind die Basis.
Die Daten bleiben lokal und werden sicher und DSGVO-konform abgelegt. Über offene Schnittstellen landen die Ergebnisse automatisch im bestehenden Werkstattmanagement- oder DMS-System.
Für Werkstätten und Prüfstellen im Pkw-Bereich. Optional in Kombination mit einer DUO-Hebebühne, wenn zusätzlich der Unterboden gescannt werden soll.
Gleiche Technologie, ausgelegt auf die größeren Dimensionen schwerer Nutzfahrzeuge. Für Flottenbetreiber, Nutzfahrzeugwerkstätten und Prüforganisationen.
Die gezeigten Innovationen befinden sich in unterschiedlichen Entwicklungsstadien. Sie sind nicht kurzfristig verfügbar und werden nicht zwangsläufig in der auf der Messe gezeigten Ausführung umgesetzt.
Produktmanagement und Vertrieb geben Auskunft zu Verfügbarkeit, Konfiguration und Einsatzvoraussetzungen.