
MAHA/Innovationen/RadarVector Pro
Fahrzeugprüftechnik
Funktionsprüfung des Radarsensors
Radarsensor messen, ohne Laborausrüstung: RadarVector Pro zeigt schnell, ob der Radarsensor eines Fahrzeugs aktiv ist und ein Signal liefert — ohne PC, ohne Software, ohne Netzwerkverbindung.
KonzeptphaseADAS-Systeme wie Adaptive Cruise Control, Notbremsassistent und Spurhalteassistent setzen auf funktionierende Radarsensoren. Ob ein Sensor noch aktiv ist und grob plausibel funktioniert, lässt sich in der Werkstatt bislang kaum beantworten. Die Folge: Fahrzeuge mit ADAS-Fehlercodes werden zum Hersteller weitergereicht, kalibriert wird, ohne vorher zu prüfen, ob der Sensor überhaupt sendet.
Die integrierte 77-GHz-Antenne empfängt das Sensorsignal in Echtzeit. Das Display zeigt die Signalstärke als Balkendiagramm und den Status — aktiv, schwach, inaktiv — unmittelbar nach der Positionierung.
Keine feste stationäre Installation: Das Handgerät zieht dorthin, wo gerade geprüft wird. Einziger Anschluss ist die Stromversorgung. Optional wird es mit einem vorhandenen Lichteinstellgerät kombiniert — dann lässt sich zusätzlich die geometrische Ausrichtung des Sensors prüfen — oder auf einem Standfuß betrieben.
RadarVector Pro prüft, ob der Sensor arbeitet; eine dynamische Objektsimulation leistet das Gerät bewusst nicht. Die Funktionsprüfung des Gesamtsystems, also ob das Fahrzeug richtig reagiert, bleibt Aufgabe des MAST.
Freie Werkstätten und Karosseriebetriebe: Radarsensor-Status vor der Kalibrierung messen, statt zu vermuten.
Prüforganisationen: Sensorprüfung als zusätzlicher Prüfschritt im HU-Umfeld.
Flottenbetreiber: Stichprobenprüfung von ADAS-Sensoren ohne Werkstattaufenthalt.
Die gezeigten Innovationen befinden sich in unterschiedlichen Entwicklungsstadien. Sie sind nicht kurzfristig verfügbar und werden nicht zwangsläufig in der auf der Messe gezeigten Ausführung umgesetzt.
Produktmanagement und Vertrieb geben Auskunft zu Verfügbarkeit, Konfiguration und Einsatzvoraussetzungen.