
Der ganze Reifen, nicht drei Punkte: OmniTread Scan erfasst die gesamte Lauffläche und die Seitenflanken — und macht sichtbar, was Punktmessungen übersehen.
KonzeptphaseSeit über 20 Jahren heißt Reifenkontrolle: Messstab in die Profilrille, drei bis fünf Stellen pro Reifen, Wert ablesen. Für ein pauschales Go oder No-Go genügt das. Für belastbare Dokumentation und Ursachenzuordnung nicht: Drei Punkte zeigen keinen ungleichmäßigen Verschleiß, die Seitenflanke bleibt ungeprüft, und die Reifendaten wandern von Hand ins Protokoll.
Die Lauffläche wird in einem Scan-Durchgang vollflächig erfasst. Ungleichmäßiger Verschleiß durch Spurfehler oder falschen Luftdruck zeigt sich direkt im Bild; kritische Messwerte werden farblich markiert.
Parallel zur Lauffläche scannt das System die Seitenflanken — Risse, Beulen und Alterungsspuren landen in der Dokumentation. DOT-Code, Hersteller, Größe und Alter erfasst das System automatisch, ohne manuelles Übertragen ins Prüfprotokoll.
Die Scan-Daten liegen strukturiert vor — für Dokumentation, Mustererkennung und künftige KI-Auswertung. Für Werkstätten entsteht daraus ein zusätzlicher Beratungs- und Verkaufsansatz, für Prüforganisationen und Flotten die lückenlose Dokumentation.
Standalone für die dedizierte Reifenprüfung in Werkstatt und Prüfstrecke — oder als Option im Bremsprüfstand: Dann läuft die Reifenmessung parallel zur Bremsprüfung. Einsatzbereich sind Werkstätten mit hohem Reifenaufkommen, Prüfstraßen und akkreditierte Prüforganisationen.
Die gezeigten Innovationen befinden sich in unterschiedlichen Entwicklungsstadien. Sie sind nicht kurzfristig verfügbar und werden nicht zwangsläufig in der auf der Messe gezeigten Ausführung umgesetzt.
Produktmanagement und Vertrieb geben Auskunft zu Verfügbarkeit, Konfiguration und Einsatzvoraussetzungen.